Die Worte Mittagessen und Twitter dürften ein Begriffspaar sein, das als Argument gegen die Sinnhaftigkeit der Kommunikation mittels Tweets dient. Denn folgende Aussagen habe ich innerhalb weniger Tage gehört:
- "Wen interessiert, was ich zu Mittag esse?"
- "Ich will nicht wissen, was andere Leute zu Mittag essen!"
Ich war die längst Zeit Twitter-skeptisch. Erst seit ich Twitter selber aktiv nutze, beobachte ich, wie Hoteliers, Tourismusmarketer und Kollegen es einsetzen. Keine Frage, ich gewinne diesem Social Media-Kanal viele positive Seiten ab.
Und dabei geht es uns Tourismus-Marketingmenschen natürlich nicht, um die Möglichkeit, Persönliches von US-Promis zu erfahren oder News live zu verfolgen (was ich seit dem Erdbeben in Chile allerdings sehr hilfreich finde).
Zugegeben, wenn eine Tourismusmarketing-Managerin mittels Twitter verkündet, dass Sie jetzt zu Mittag geht, so ist die Marketing-Wirkung gering. Doch was ist, wenn es sich um die Marketing-Managerin von, sagen wir mal, Schloss Schönbrunn handelt, die per Twitter außerdem mitteilt, dass sie das Leibgericht von Kaiserin Sisi (die Gute aß ja nichts, außer Lavendelpastillen) Kaiser Franz Josef bestellen wird?
Dann sieht das Ganze doch schon ganz anders aus? Oder? In diesem Zusammenhang wird die sehr persönliche Twitter-Meldung zu einer Marketing-Information.
Mich interessiert Ihre Meinung. Können Sie sich vorstellen, dass Twitter für Ihren Betrieb oder Ihre Destination Sinn macht? Einfach unten Kommentar schreiben, mailen oder in der Facebook passionPRlounge kommentieren.
UPDATE: Schauen Sie sich auch mein Video an:
Ist Twitter im Tourismus sinnvoll? - 1. Video von passionprTVLesen Sie auch:
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